Übersichtskarte

Donnerstag, 27.02.2014

Springs Junction und Kaikoura und Ende

Mir verblieben nur noch etwa 8 Tage auf der Südinsel. Wir entschieden uns noch einmal Chris in Springs Junction zu besuchen, bevor ich von Christchurch nach Auckland fliegen sollte. Auf unserem Weg dorthin, blieben wir eine Nacht in Christchurch. Eine wirklich merkwürdige Atmosphäre herrscht in dieser Stadt, die Innenstadt sieht aus wie ein durchlöcherter Käse...überall sieht man wo Häuser fehlen. Auch die Art Gallery war immer noch geschlossen, sodass wir diese leider nicht besichtigen konnten. 

Von Christchurch aus besuchten wir Chris erneut für ein paar Tage, bevor es uns weiter nach Kaikoura treiben sollte. Kaikoura, wahrscheinlich eine der touristischsten Städchen der Südinsel, liegt direkt an der Ostküste und ist die Metropole für WhaleWatching usw. Unterkunft fanden wir in der Sunrise Lodge, ein sehr kleines Hostel, dessen maximale Bettenanzahl in einem Zimmer 3 beträgt. Nur etwa 50 m und ein Bahnübergang trennt einen vom wilden Meer, in dem man besser nicht schwimmen gehen sollte. Weiter südlich gibt es aber ein paar Schwimmstrände, die man bequem mit den kostenlosen Rädern des Hostels erreichen kann. Kaikoura war leider auch die letzte Station, die ich mit meiner allerliebsten Backpacker Bitch Franzi ansteuerte. Auf unserer Whale Watching tour haben wir auch mal zwei echte Sperm Whales erblicken dürfen und unseren letzten gemeinsamen Abend, bevor es mich wieder nach Auckland verschlug, gönnten wir uns Pasta und Weinchen. Am nächsten Morgen erklang der herzschmerzende Abschied, Franzi machte sich auf den nach Hanmer Springs und ich wartete noch bis mittags auf mein Shuttle, das mich zum International Christchruch Airport bringen sollte. Um 6.00 Uhr morgens brachte mich also eine Maschine der Air New Zealand zurück nach Auckland, wo vor gut 6 Monaten mein Abenteuer Neuseeland anfing und ich mich erfeulich ins Ungewisse stürzte. Nun erwarteten mich 4 Nächte im teuren YHA Hostel in einem 10 bed dorm room, das mit knapp 26 dolla immer noch das billigste war im Stadtkern (und dazu sauber). Die nächsten Tage verbrachte ich eigentlich nur damit Souvenirs für die Hinterbliebenden in Deutschland ranzuschaffen und von einem asiatischen Souvenirladen in den nächsten zu huschen. Ja auch Souvenirs in NZ sind teuer und ihr solltet euch genügend Geld übriglassen, damit ihr wenigstens noch den Bus zum Flughafen bezahlen könnt (etwa 16 dolla) und ihr nicht euren Flug verpasst :D

Der große Tag kam und ich war eigentlich ziemlich entspannt. Vorfreude auf Zuhause aber auch Wehmut, dieses schöne Land verlassen zu müssen, das für mich die letzten 6 Monate ein Zuhause war. Aber ich werde ganz viel aus Neuseeland mitnehmen, (auch was der Zoll mir nicht abnehmen kann hahahahaha) und im Flugzeug saß ich mit der Gewissheit, dass ich nicht das letzte Mal hier gewesen sein werde.

Sonntag, 09.02.2014

Tainui Farm in Temuka

Temuka liegt nördlich von Timaru und etwa eine Stunde vor Christchurch. Hier sind wir seit etwa einer Woche und arbeiten auf der Schaffarm von Alistair und Debbie. Schafe scheren müssen wir leider nicht, dafür ist die Arbeit aber mal ein wenig anders als bei den letzten Woofing-plätzen! Unsere Hauptaufgabe ist Silos einen neuen Anstrich zu verpassen; zuerst mit einem rostkiller drüber und dann nochmal zwei Schichten rote Farbe :) 
Gestern sollten wir dann mal "kurz" helfen so ein teil aufzubauen, denn das geht ja ganz einfach so ein Silo aufzubauen!!! :D Leider sind wir noch nicht ganz fertig, aber morgen werden mal Bilder gemacht, damit ihr einen Eindruck davon bekommt :D

Ansonsten machen wir viele Spaziergänge am Strand, der nur 100 meter entfernt ist und nehmen manchmal Branagh mit; der "Spaßhund" wie wir ihn liebevoll nennen, weil er nicht wirklich ein Arbeitshund ist und die ganze Zeit nur gekrault werden möchte :D Am Strand haben wir schon ein paar Delphine und seehunde sehen können!
Meine Kompetenz als Fahrlehrerin konnte ich auch schon testen, als ich Franzi ein paar Fahrstunden aufm Feld gegeben habe. =)

 

Branagh, der  

Montag, 03.02.2014

Dunedin

Zwei Tage bevor es auf die nächste Farm zum Arbeiten ging, verbrachten wir die Zeit in Dunedin, einer der ersten Städte auf der Südinsel und damit auch einer der ältesten! Die Stadt hat mir sehr gut gefallen, viele "alte" Gebäude und das Museum ist super! Der Eintritt ist kostenlos und es gibt viele verschiedene Ausstellungen; Maori-Geschichte, über Flora und Fauna Neuseelands usw... Aber auch die City Art Gallery ist ganz nett zu besuchen, ebenfalls kostenlos und zeigt momentan eine Ausstellung über Ralph Hotere und noch andere contemporary art ;)

railway station dunedin schoki fabrik!

Samstag, 01.02.2014

Stewart Island

Nachdem wir in Te Anau uns zwei Tage vom Kepler Track "erholt" haben, ging's weiter in den Süden nach Invercargill. Invercargill ist eine relativ große Stadt, zumindest größer als ich es erwartet habe, es gibt sogar einen Pack'n'Save :P Bier trinken gehen kann man hier sogar relativ günstig, für neuseeländische Verhältnisse. Es gibt eine Speight's Bar, in der man für gut 6 Dollars pro pint alle Speight's Biersorten probieren kann :) Die meisten Bars machen aber schon um 10 Uhr zu, also sollte man nicht allzu spät losgehen, falls man noch gemütlich ein abendliches Bierchen genießen möchte :D

Für mich ging es nach zwei Nächten in einem gemütlichen Hostel namens "Southern Comfort" weiter auf die dritte Insel Neuseelands, Stewart Island. Insgesamt ein teurer Trip, aber wenn man schon mal hier ist... Man bezahlt knapp 200 Dollars für die Fähre inklusive Shuttle, das einen von seiner Unterkunft abholt und nach Bluff zur Fähre bringt. Die Insel ansich ist wirklich wunderschön und einen Ausflug wert! Es gibt nur insgesamt 27km Straße auf der Insel und für Leute, die sich sehr für (seltene neuseeländische) Vögel interessieren, ein Paradies! Kakas gibt es hier sehr viele, und wenn man nochmal 20 Dollars drauflegt, kann man ein Wassertaxi zur Insel Ulva nehmen, die noch mehr Vögel beheimatet. Kiwis gibt es auf beiden Inseln und es nicht allzuschwierig einen zu sehen, wenn man ein wenig Glück hat. Mir war leider das Glück nicht vergönnt, aber dennoch habe ich andere viele Vögel sehen können. Wenn man möchte und das nötige Kleingeld besitzt, gibt es aber auch die Möglichkeit eine guided Kiwitour nacht zu machen.Von Dezember bis Februar gibt es dort auch die Little Blue Penguins, die dort nisten und abends zu ihren Nestern zurückkehren.
Bathing Bay sollte man unbedingt besuchen, ein traumhaft schöner Sandstrand mit türquisfarbenem Wasser! Ansonsten gibt es noch den Observation Rock, von dem man eine gute Aussicht über Stewart Island hat. Ackers Point ist ein Aussichtpunkt, von dem man theoretisch die kleinen Penguins sehen kann, aber eher abends. Aber es gibt noch viele andere Walking Tracks, die man machen kann, wenn man ein wenig mehr Zeit hat, z.B. den dreitätigen Rakiura Track (Great Walk)! 
Zum Glück hatte ich die zwei Tage gutes Wetter, sodass ich die Zeit wirklich genießen konnte! =)

Natürlich gibt's noch ein paar Bilder! =)

Stewart Islands township Bathing Bay Bathing bay kakas Little Shag  

Sonntag, 26.01.2014

Kepler Track

Nach Queenstown ging's nach Te Anau, von wo aus wir den Kepler Track starten wollten. Dort angekommen machten wir uns auchschon direkt auf den Weg zum Camping Gear Verleih um schlafsäcke, Kochtopf und Geschirr abzuholen. Unser Weg führte uns weiter zum Supermarkt, um uns mit Essen für die vier veranschlagten Tage zu versorgen. Muesliriegel, ein paar Äpfel (was sich als fataler Fehler entpuppte, da Obst anscheinend doch ne Menge wiegen kann), Reis und Nudeln. 
Auf dem insgesamt 62 km langen Track gibt es drei Hütten, die man für billige 54 $ (pro Nacht!) buchen kann.
Unsere restliche gear die wir nicht brauchten, verpackten wir in zwei große Müllsäcke und haben sie im Hostel für die etwa 4 Tage sicher einschließen lassen. 

Am Morgen des 23. Januar wurde dann noch mal schön porridge gekocht, damit wir auch gut gestärkt in unser Abenteuer starten konnten!!! Der Himmel war ein wenig grau, Regen war vorhergesagt und sogar Schnee ab 1300m Höhe (weshalb wir uns noch Handschuhe gekauft haben...). Trotzdem gut gelaunt und schon nach 50m mit der Gewissheit, dass unsere Backpacks definitv zu schwer waren, stapften wir am Lake Te Anau entlang zu den Control Gates des Kepler Tracks im Fjiordland National Park. Der erste Teil ging vor allem durch beech forest am Ufer des Sees entlang und schon bald begann der Aufstieg auf ca 1300 m, wo die erste Hütte (Luxmore Hut) sich befand. Um halb neun morgens sind wir gestartet (vom Hostel aus), den (richtigen) Kepler Track etwa um halb zehn/zehn und angekommen auf der Hütte sind wir um kurz vor vier. Das heißt insgesamt sind wir gut 7 Stunden gelaufen....und es war anstrengend. so anstrengend. wir hätten vllt noch ein paar sachen mehr im Hostel lassen können, wie z.B. Bier...Bier braucht man ja eig echt nicht auf so einem Trip. aber wir dachten uns, eine kleine Belohnung am Ende des ersten Tages kann ja nicht schaden! Und sooooo schwer wird der Backpack ja nicht!!!! öhöhöhööh
Wir krackselten also diesen Berg hoch und aus dem beech forest heraus und hatten eine Aussicht, die atemberaubend schön war/ist. Vor uns lag, noch ein wenig in Nebel und Wolken gehüllt, Mt Luxmore und andere Berggipfel, mit Schnee bedeckt. Zu unserer linken Seite befand sich das Tal mit der kleinen Stadt Te Anau und zu unserer rechten Seite, konnte man die Fjiorde sehen und die bewaldeten Berge, die aus diesen herausragten. Ein wenig erinnerte es mich an Norwegen, nur dass es noch viel gewaltiger und beeindruckender ist!!! =)
Jedenfalls war der Moment, in dem man die Hütte sehen kann, einer der besten des Tages!!! :D
Nunja, die Hütte an sich ist wirklich gut ausgestattet. Besser, als wir dachten. Zwar hat man keine Duschen, aber Gas und Kocher sind dort und die Matrazen sind sogar besser, als in so manchen in Hostels. Wenn man sich vorher gut informiert und sich darauf einstellt, dass man ein paar Tage keine Dusche bekommt, ist alles paletti. (Nicht wie zwei andere Mädchen, die dann mit Handtüchern und Shampoo bewaffnet die Duschen gesucht haben uuuuuund keinen Topf dabei hatten...pityyyyy) Wir habens uns jedenfall das schwer geschleppte Bier schmecken lassen und sind früh ins Bettchen gegangen, damit wir am nächsten Tag wieder motiviert und ausgeschlafen durchstarten konnten!!! =)

Fliegenpilz!!! Tag 1 Jaaaa Hiking ist anstrengend!!! :D Endlich sind wir aus dem beech forest draußen!!! Von hier war es noch gut eine Stunde bis zur Iris Burn Hütte! Berge mit Schnee! Halleluja!!!:D

Anzunehmen ausgeschlafen zu sein nach etwa 10 Stunden Schlaf war leider ein Irrtum und so erwachten wir durch das Klingeln des Weckers um 7 Uhr morgens. Noch eingemummelt in unseren dicken Schlafsäcken kommunizierten wir ohne Worte, dass uns jeder einzelne Muskel schmerzte und wir beide uns nur widerwillig aus der wohligen Wärme in die Kälte hinauspulen wollten. Brötchen hatten wir zuvor für die vier Tage im Vorraus gebacken; mit Möhren und Zwiebeln, damit sie frisch bleiben und ein paar mit Curry (für das gewisse Extra ;)). Wir schleppten uns also mit Brötchen bepackt, ein paar Äpfeln (um Balast loszuwerden) und Tee in die Küche, in welcher schon ein munter Trubel herrschte. Vom Fenster aus hatte mein eine unschlagbare und unbezahlbare View auf das Fjiordland und die noch mit schneebedeckten Berggipfel. Anschließend wurde alles wieder in das Backpack gepackt, welches geschultert wurde und dann brachen wir in den zweiten Teil unseres "Abenteuers" auf! Der Track sollte nun über die alpine region gehen, also auf den "Berggipfeln" entlang, wenn man wollte sogar zum Mt Luxmore hinauf. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen; und als wir uns durch den Knie tiefen Schnee gegraben hatten und beim Mt Luxmore access angekommen waren, ließen wir unsere Backpacks fallen und bahnten uns einen Weg zum ca 1450m hohen Gipfel. Oben angekommen, genossen wir den Blick über den Fjiordland National Park (ich muss ja nicht schon wieder erwähnen, dass dieser natürlich unschlagbar/atemberaubend/wunderschön/peaceful/beeindruckend etc. ist...sucht euch eins von diesen Adjektiven aus :D) 
Jedenfalls haben wir dort oben eine kleine Pause eingelegt und einen unserer Muesliriegel verspeist ;) Unser weiterer Weg führte uns auf dem Bergen entlang, rauf und runter, sodass wir fast den Kea auf einem Felsen verpasst hätten, der seelenruhig sein Gefieder putzte und uns nicht mal  eine Sekunde seiner Aufmerksamkeit schenkte. Gut für uns, denn wir konnten seelenruhig Fotos machen!!! :D Auch am darauffolgenden Shelter leistete uns einer dieser neugierigen Bergpapageien Gesellschaft und  lief ab und zu ganz auffällig unauffällig an uns vorbei, ob es nicht irgendetwas zum Stibitzen gab:D Die zweite Hütte (Iris Burn Hut) sollte unten im Tal liegen, d.h. wir mussten an diesem Tag auch alles wieder runter gehen, was wir die letzten zwei Tage erklommen hatten und das ging entsprechend auf die Knie. Ich hatte zum Glück keine Probleme, doch Franzi hatte wohl starke Schmerzen in beiden Knien, wodurch ihr der Abstieg nur noch erschwert wurde. Dennoch haben wir es geschafft iiiiiiiiiirgendwann bei der Hütte anzukommen- jedoch haben wir für den zweiten Teil der Strecke gut 8 Stunden gebraucht...Die zweite Hütte war um ein vielfaches kleiner als die erste, "nur" insgesamt 24 Betten anstatt 50 :D Ein Fluss führte an dieser vorbei und in der nähe gab es einen Wasserfall! 

Der Morgen am 2. Tag: Das Wetter klart auf! =) Iris Burn Hut von oben Lake Te Anau Da mussten wir hoch! Schneee!!!! Ich im Fjordland National Park =) man kann den track ganz gut erkennen oder nicht?! =) Auf dem Gipfel des Mt Luxmore =) seht ihr den track?!!?!??!:D ganz hoch oben auf den mountain peaks! =) Kea (den wir fast übersehen hätten, weil er sich nicht bewegt hat :D) noch ein Kea =) Bei mir gab's leider nichts zu holen ;) Shelter, etwa 3 Stunden bis zur Iris Burn Hut

Erschöpft sind wir am zweiten Tag ins Bett gegangen, erschöpft sind wir am dritten Tage wieder auferstanden...:D Nach einem kurzen Frühstück sind wir dieses Mal früher aufgebrochen als die letzten zwei Tage, da wir wohl länger brauchen würden aufgrund Franzis Knie und weil wir ein wenig früher ankommen wollten. Der dritte Tag ging wieder durch beech forest, rauf und runter, und über Flüsse, die glasklares oder auch türquisfarbenes Wasser führten bis zu einem See. Unterwegs haben wir wieder ein paar Fliegenpilze entdeckt!!! 
Die dritte und letzte Hütte des Tracks (Moturau Hut) liegt am Lake Manapouri. Die Gelegenheit eines Gewässers direkt vor Haustüre sowie das warme Wetter, haben wir direkt ausgenutzt um schwimmen zu gehen. Obwohl das Wasser bestimmt nur 10 Grad hatte, stürzten wir uns buchstäblich in den See! :D Einfach wundervoll!!!! :D Meinen mittlerweile geschwollenen Füßen tat das kalte Wasser auch sehr gut und der Schmerz ließ ein wenig nach. 
Nach unserem erfrischenden Bad, genossen wir noch die Wärme der Sonne so lange es noch ging (und man nicht trotz repellent von sandflies aufgefressen wurde) und löffelten ein Tomatensüppchen, als Nachspeise gabs Schoki =)

dritter Tag durch das Tal zur Moturau Hut Fliegenpilz-Familie!!!! Lake Manapouri Moturau Hut    

Der letzte Tag unseres Hiking-Trips war leider wieder ein wenig regnerischer. Nichtsdestotrotz machten wir uns auf den Weg zurück in die Zivilisation. Als wir nach etwa 5 Stunden die Control Gates passierte, war ich wirklich traurig, dass unser Trip schon vorbei war. Trotz Druckstellen vom Backpack an Schlüsselbeinen und Hüftknochen sowie pochenden schmerzenden Füßen, wäre ich gerne noch ein paar Tage länger durch die Natur Neuseelands gewandert!!! Obwohl die Hütten wiiirklich wiiirklich teuer sind, looooohnt es sich einfach so einen Great Walk zu machen!!! Es ist teilweise wahnsinnig anstrengend, vor allem wenn man einen etwa 18 kilo Backpack bis auf 1300 Höhenmeter schleppt (ganz zu schweigen von den gut 8 Kilo mehr auf meinen Rippen ;D) !!! Jederzeit gerne wieder ;)

 Die Wetlands, am letzten Tag unserer Tour, ein Drehort in den HdR-Filme ;)Die Bergspitze in der Mitte ist Mt Luxmore und die Bergreihe links daneben, ist Teil des Kepler Tracks!

So, das war ein langer Bericht. hoffentlich habe ich nichts vergessen,aber sollte alles drin sein...Liebe Grüße (noch) aus Neuseeland!!! =)

P.S.: Es gibt auch eine Run Challenge auf dem Kepler Track. Der Rekord liegt bei etwa 4h 30 min für den gesamten Track ;)

Mittwoch, 22.01.2014

Lang ist's her...

Ich melde mich dann auch mal wieder mit neuen Bildern von ganz vielen tollen Orten, die ich in den letzten paar Wochen besucht habe und mit ein paar neun Geschichten!
Das letzte Mal, dass ich hier von meinem Verbleiben berichtet habe, war ich gerade mit Franzi in Franz Josef. Leider konnten wir von dort aus den Glätscher nicht besuchen, da es so heftig geregnet hat. Also sind wir am darauffolgenden Tag einen Ort weiter gefahren, zum Fox Glacier. Das Wetter war ein wenig besser, es hat zumindest nicht die ganze Zeit geregnet, Mt Cook  konnte man aber leider nicht sehen ;) Wir sind also die 3-4km zum Glätscher gelaufen und wurden auch belohnt. Man konntebis auf etwa 200 m zum Glätscher laufen und hatte wirklich gute Sicht auf dieses eisige Monster, was leider vor sich her schmilzt.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder weiter nach Wanaka, wo wir abends ankamen und das Wetter einfach super gut war! Blauer Himmel, schön warm und keine einzige Wolke, die sich in der Oberfläche des glasklaren Wasser hätte spiegeln können. Wir hatten leider nur einen Abend in dieser schönen kleinen Stadt am Lake Wanaka, aber konnten ihn trotzdem bei Bier (deutschem Bier, Kiwi-Beer ist einfach zu teuer :D) und leckerem Salat eindeutig genießen!

Lake Wanaka

Auf gings weiter nach Queenstown, wo wir für eine Woche lang woofen sollten. Vicky und Graeme, unsere Woof-Host, haben uns abgeholt und wir wurden auf der Farm freudig von den zwei Schnauzern Penny und Pepper begrüßt :D Unsere Arbeit bezog sich hauptsächlich auf Unkraut jäten im Rosengarten, da dort Ende Februar eine Hochzeit stattfinden soll und daher alles pikobello sein muss! =) Also haben wir eine Woche lang, fünf Stunden am Tag (9-14 Uhr) Disteln und Löwenzahn aus der Erde gepult und Rosen von Rankengewächsen befreit. Vicky hat uns einmal mit nach Queenstown genommen, damit wir einmal die Stadt erkunden konnten und auch noch nach Arrowtown, ein klitzekleines zuckersüßes Städtchen mit vielseitigen kleinen Geschäften. Vicky und Graeme leben in einem super schönen und luxoriösem Haus! Wir hatten ein großes Doppelbett und ein Bad für uns alleine mit einer Badewanne inklusive Whirlpoolfunktion :D

Queentown Queenstown   Kakao mit frischem Ingwer und Nüssen =) Lecker!!! Arrowtown

Samstag, 11.01.2014

Es regnet und regnet und regnet und regnet

Sooo ich glaube meinen Blog muss ich mal auf den neusten Stand bringen, ich hab ja schon seit längerem nichts mehr gepostet. 

Nach Takaka haben wir uns für Neujahr auf den Weg nach Nelson gemacht ;) Nelson soll ja einer der sonnigsten Städte Neuseelands sein, davon haben wir aber leider nicht viel gespürt. Da denkt man man wird richtig gebrutzelt mal wieder, nix da. Von den fünf Tagen, die wir in der Stadt verbracht haben, hat es 4 1/2 Tage geregnet. Am Stück. Leider sind mir ein paar Fotos auf unergründlicher Weise abhanden gekommen, daher kann ich euch keine Bilder von der Stadt Nelson zeigen (aber es gibt ja google ne).

Nach einer nicht ganz so kurzen Neujahrsnacht in dieser Partymetropole und eine Staffel weiter bei "Dance Moms", gings dann weiter nach "Springs Junction". Dort wurden wir von unserem neuen Woof-host Chris abgeholt und mitten in den Bergen von Neuseeland haben wir fern von der Zivilisation eine Woche lang gelebt. Die Woche bei Chris war bislang eine der besten, die ich in Neuseeland verbracht habe! =)

Im Victoria Forest Park Bush Robin unser woofing place mistletoe Weka!!! Ein Bush Robin kommt uns besuchen =) links: Chris' Brot rechts: mein Brot....hust schokokuchen mit himbeeren ausm garten Der Blick von der veranda

Schweren Herzens mussten wir uns dann auch nach dieser schnell vergangenen Woche von Chris verabschieden und sind weiter nach Greymouth gefahren. Dort sind wir nur eine Woche geblieben, den Pancake Rocks zuliebe ;D 

Pancakerocks bei Punakaiki

Nun befinden wir uns in Franz Josef, der Gleschterregion. Guess what, it's raining! Joah, es regnet wie aus Kübeln, innerhalb einer Sekunde wär man wahrscheinlich bis auf die Knochen aufgeweicht. Hoffentlich ändert sich das Wetter innerhalb des Tages nochmal, denn eigentlich sind wir hierher gekommen um den Gletscher mal aus der Nähe zu betrachten. (Wenn man das nötige Kleingeld hat kann man natürlich auch mal ne kleine Runde aufm Gletscher machen, für etwa 350 Dollar, was für ein Schnäppchen!!!!)
Zwei Nächte bleiben wir also hier, dann gehts weiter zum Fox Glacier!

Das wars von mir! Liebe Grüße aus dem regnerischen Neuseeland! =) 

Freitag, 27.12.2013

Die restlichen Tage in Takaka

The Labyrinth Rocks, eine uralte Steinformation, die unendlich viele Gaenge aufweist und labyrinth aehnlich aufegebaut ist:

The Labyrinth Rocks

Sunset auf einem Mountain Peak in Pohara, Takaka:

Pohara Beach

Darf ich euch vorstellen, Fafnir (Der Riese), ein Islaender, mit dem ich am Strand reiten durfte =)

Te Waikoropupu Springs, heilige Quellen der Maori. Es ist verboten das Wasser anzufassen oder zu trinken! 

Wir haben das Haus von Harry Potter gefunden, bzw den Briefkasten...:D

Harwood's hole im Abel Tasman National Park, eine riesige Hoehle bzw Loch, das scheinbar unendlich tief in die Erde hineinragt! Ziemlich beeindruckend und die Groesse ist beaengstigend!

Der weg zum Harwood's hole Eingang zum Harwood's hole Lookout ueber Takaka Valley Salisbury Falls

baaaaaah spinnneee an unserem auto.... The Grove, wieder eine Felsformation, diesmal aber viel groesser! Tata Beach Wanui Bay Der

Mittwoch, 25.12.2013

Was bisher geschah...

Nachdem wir die wundervolle Farm in Motueka verlassen haben (und total von Wendy verwoehnt wurden) haben wir uns nach Takaka aufgemacht um dort Weihnachten zu feiern :) Eine richtige Hippie-Stadt ist das hier und man fuehlt sich direkt wohl. 

Gestern haben wir dann unser Glueck mit selbstgemachten Kartoffelkloessen versucht, hat auch gut geklappt, nachdem der Probekloss auseinandergefallen ist und uns ein Koch aus Oesterreich geholfen hat :D 

Die Tage zuvor haben wir uns Wharariki Beach und Farewell Split angeschaut. Seht selbst, einfach unbeschreiblich!

Farewell Split Wharariki Beach Merry Xmas! Knoedel-Factory! Knoedel mit Pilzrahmsooooosse!!! yummmmmmmy!!!

Mittwoch, 25.12.2013

Happy Xmas, everyone!

Ich liege gerade auf der Veranda unseres Hostels und schwitze, waehrend ihr in Deutschland vermutlich auf dem Sofa im Wohnzimmer sitzt, im Kamin ein Feuerchen brennt und Tee oder Kakao schluerft :) Ich wuensche euch allen ein wunderschoenes Weihnachtsfest und entspannte Feiertage!!!! seee yaaa soooooon!!!

Merry Christmas!!!!

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